Wie kam es zu den heutigen Wasserbetten?
Bereits vor ca. 3000 Jahren hatten die Perser – in Sachen Schlafkultur damals wesentlich weiter als die Europäer – mit Pech verklebte und mit Wasser gefüllte Ziegenhäute in ihren Schlafgemächern, die sie tagsüber in der Sonne aufwärmten.
Seit 1851 werden Wasserbetten bei der Krankenpflege verwendet. Zwar nutzten die damaligen Betten die Vorteile des Schwebens noch nicht voll aus. Es fehlten damals noch die erforderlichen haltbaren Materialien.
1932 wurde ein “Wasserbett zur Verhütung von Dekubitus” (Wundliegen) entwickelt. Es bestand aus einem Flüssigkeitstank, der mit einer losen, dünnen, undurchlässigen Membran abgedeckt war.
Ende der 60-er-Jahre versuchten Studenten in San Francisco nach geeigneten Verbesserungen für das Sitzen und Liegen. Sie nahmen neuartige Kunststofffolien und füllten sie einfach mit Wasser. Die Schwerkraft verwandelte die Sitzidee in eine Liege … Damit begann 1968 in Kalifornien ein neues Zeitalter des Liegens.
Heute gibt es eine Vielzahl medizinischer Daten, welche die Vorteile von Wasserbetten zur Behandlung und Verhütung von Leiden und Krankheiten untermauern. Medizinische und wissenschaftliche Studien haben immer wieder gezeigt: Das hydraulische Verdrängungsprinzip nach Archimedes bei der Wassermatratze sorgt für anatomisch und orthopädisch richtiges Liegen. Gesunde registrieren, dass sie schneller einschlafen, intensiver schlafen und innerhalb kürzester Zeit erholter aufwachen. Und Menschen mit Rückenleiden erleben, wie schnell man sich davon befreien kann.
Wissenschaftler berichten auch von einem erfolgreichen Einsatz in der Orthopädie, sowie auf Grund muskulärer Verspannungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett.
Das Wasserbett passt sich dem menschlichen Körper an und nicht umgekehrt. Die Temperatur des Wasserbettes wärmt und entspannt den Körper. Das Körpergewicht wird absolut gleichmäßig verteilt, sogar bis in den Nacken. Verminderte Blutzirkulation an Druckpunkten entfällt. Das sonst übliche Drehen und Wenden während der Nacht wird dadurch erheblich vermindert.
DER SCHLAF GEHÖRT ZU DEN WICHTIGSTEN DINGEN IM LEBEN